Ruhepause in einem Kindergarten, Russland 1950

Ruhepause in einem Kindergarten, Russland 1950

÷lbr¸cke, Aserbaidschan 1959

Jewgeni Chaldej
÷lbr¸cke, Aserbaidschan 1959

Jewgeni Chaldej
Jewgeni Chaldej. 1993 Moskau. Foto Ernst Volland

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Jewgeni Chaldej. 1993 Moskau. Foto Ernst Volland

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Jewgeni Chaldej, 1993 Moskau. Foto Ernst Volland

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Jewgeni Chaldej, 1993 Moskau. Foto Ernst Volland

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Auf dem Atomeisbrecher Lenin, Russland 1960er Jahre

Auf dem Atomeisbrecher Lenin, unbekanntes Portr‰t, Russland 1960er Jahre
Auf dem Atomeisbrecher Lenin, Russland 1960er Jahre

Auf dem Atomeisbrecher Lenin, unbekanntes Portr‰t, Russland 1960er Jahre
Der Dichter Jewgeni Dolmatowski mit Trophäe, Berlin am 2.Mai 1945

Der Dichter Jewgeni Dolmatowski mit Trophäe, Berlin am 2.Mai 1945

Flagge im Museum der sowjetischen Streitkr‰fte, Moskau 2001

Flagge im Museum der sowjetischen Streitkr‰fte, Moskau 2001

Der amerikanische Ankläger Dodd, mit dem Schrumpfkopf eines polnischen Arbeiters

Thomas J. Dodd it was on December 13, 1945 that Thomas Dodd introduced USA Exhibit #254: the shrunken head, which Ilse Koch, the wife of Commandant Karl Otto Koch of Buchenwald, had allegedly used as a paperweight. Nürnberg 1945. Orginalzitat Chaldej: William E. Dodd war in den 30er Jahren amerikanischer Außenminister. Dieser Amerikaner namens Dodd, er war der zweite Ankläger, kam eines Tages in den Sitzungssaal und meinte: „Meine Herren Richter, wir haben hier sehr viele schlimme Sachen gesehen. Aber das, was ich Ihnen jetzt zeigen werde, übertrifft alles Bisherige.“ Diese kleine Figur stand auf dem Tisch eines Lagerkommandanten. Der Kopf eines polnischen Arbeiters war abgeschnitten worden und zur Größe einer Apfelsine zusammengeschrumpelt. Die Haare blieben. Als er uns den Schrumpfkopf vorführte, konnte ich kein Foto machen. Später erlaubte mir Dodd in seinem Privatzimmer diese Aufnahme.
Der amerikanische Ankläger Dodd, mit dem Schrumpfkopf eines polnischen Arbeiters

Thomas J. Dodd it was on December 13, 1945 that Thomas Dodd introduced USA Exhibit #254: the shrunken head, which Ilse Koch, the wife of Commandant Karl Otto Koch of Buchenwald, had allegedly used as a paperweight. Nürnberg 1945. Orginalzitat Chaldej: William E. Dodd war in den 30er Jahren amerikanischer Außenminister. Dieser Amerikaner namens Dodd, er war der zweite Ankläger, kam eines Tages in den Sitzungssaal und meinte: „Meine Herren Richter, wir haben hier sehr viele schlimme Sachen gesehen. Aber das, was ich Ihnen jetzt zeigen werde, übertrifft alles Bisherige.“ Diese kleine Figur stand auf dem Tisch eines Lagerkommandanten. Der Kopf eines polnischen Arbeiters war abgeschnitten worden und zur Größe einer Apfelsine zusammengeschrumpelt. Die Haare blieben. Als er uns den Schrumpfkopf vorführte, konnte ich kein Foto machen. Später erlaubte mir Dodd in seinem Privatzimmer diese Aufnahme.
Triumphbogen ohne Stalinportrait, Retusche, Berlin 1956

Jewgeni Chaldej
Triumphbogen ohne Stalinportrait, Retusche, Berlin 1956

Jewgeni Chaldej
Der Bildhauer Lew Kerbel neben seiner Karl-Marx-Skulptur, Chemnitz um 1970

Nach 1989 nicht entfernt.
Der Bildhauer Lew Kerbel neben seiner Karl-Marx-Skulptur, Chemnitz um 1970

Nach 1989 nicht entfernt.
Die Siegesparade am 24. Juni 1945 auf dem Roten Platz in Moskau

Die Siegesparade am 24. Juni 1945 auf dem Roten Platz in Moskau

Rostow, von Deutschen getˆtete russ. Zivilisten, 1943

Rostow, von Deutschen getˆtete russ. Zivilisten, 1943

Agave, Agave

Agave, Agave

Echte Aloe, Aloe vera

Echte Aloe, Aloe vera

Schaufenster mit Schuhen, neugierige Kunden, ca. 1948

window display
Schaufenster mit Schuhen, neugierige Kunden, ca. 1948

window display
Schwarzwälder Uhrenhändler, ca. 1915

Schwarzwälder Uhrenhändler, ca. 1915

Weihnachtsmann spielt am Strand

Weihnachtsmann spielt am Strand

Knopf in Sparschwein , Geld

Knopf in Sparschwein , Geld

Armer Weihnachtsmann

Armer Weihnachtsmann

Weihnachtsmann trägt zwei Geschenkpakete

Weihnachtsmann trägt zwei Geschenkpakete

Weihnachtsmann mit zwei Kindern

Weihnachtsmann mit zwei Kindern

Mann mit Dollarscheinen in der Hand

Mann mit Dollarscheinen in der Hand

Bäcker Teig 2

dough
Bäcker Teig 2

dough
Siegessäule Berlin Mitte

Die Siegessäule am Großen Stern inmitten des Großen Tiergartens in Berlin wurde von 1864 bis 1873 nach Plänen Heinrich Stracks erbaut und steht heute unter Denkmalschutz. Anlass der Erbauung waren Siege im Deutsch-Dänischen Krieg 1864. Eingeweiht wurde die Siegessäule am dritten Jahrestag der siegreichen Schlacht bei Sedan (Sedanstag), dem 2. September 1873 als Nationaldenkmal der Einigungskriege. Sie erinnert an die siegreichen Waffengänge Preußens gegen Dänemark 1864 (Deutsch-Dänischer Krieg), während des Deutschen Krieges 1866 gegen Österreich und gegen Frankreich 1870/71 (Deutsch-Französischer Krieg). Aufgrund dieser Siege wurde der Siegessäule eine Bronzeskulptur, die von den Berlinern Goldelse genannt wird, aufgesetzt.
Siegessäule Berlin Mitte

Die Siegessäule am Großen Stern inmitten des Großen Tiergartens in Berlin wurde von 1864 bis 1873 nach Plänen Heinrich Stracks erbaut und steht heute unter Denkmalschutz. Anlass der Erbauung waren Siege im Deutsch-Dänischen Krieg 1864. Eingeweiht wurde die Siegessäule am dritten Jahrestag der siegreichen Schlacht bei Sedan (Sedanstag), dem 2. September 1873 als Nationaldenkmal der Einigungskriege. Sie erinnert an die siegreichen Waffengänge Preußens gegen Dänemark 1864 (Deutsch-Dänischer Krieg), während des Deutschen Krieges 1866 gegen Österreich und gegen Frankreich 1870/71 (Deutsch-Französischer Krieg). Aufgrund dieser Siege wurde der Siegessäule eine Bronzeskulptur, die von den Berlinern Goldelse genannt wird, aufgesetzt.
Frau posiert mit Hund

Frau mit Hut posiert mit weißem Hund.
Frau posiert mit Hund

Frau mit Hut posiert mit weißem Hund.
Unser Ziel: die klassenlose Gesellschaft

socialism communism
Unser Ziel: die klassenlose Gesellschaft

socialism communism
Polizist kontrolliert Mann, 1946

Polizist kontrolliert Mann, 1946

Postkarte "Fräulein Feldgrau"

Deutsche Postkarte aus dem Jahre 1918 mit einer Frau in Uniform.
Postkarte "Fräulein Feldgrau"

Deutsche Postkarte aus dem Jahre 1918 mit einer Frau in Uniform.
Afrika, Porträt einer Afrikanerin

Junges farbiges Mädchen mit traditionellem ägyptischem Kopf- und Halsschmuck.
Afrika, Porträt einer Afrikanerin

Junges farbiges Mädchen mit traditionellem ägyptischem Kopf- und Halsschmuck.
Postkarte mit Autogrammen von drei Künstlern

Karte von drei Künstlern im Jahre 1913.
Postkarte mit Autogrammen von drei Künstlern

Karte von drei Künstlern im Jahre 1913.
Afrika, Ägypten, Tal der Könige, Pharao

Pharaonengrab im Tal der Könige in Ägypten.
Afrika, Ägypten, Tal der Könige, Pharao

Pharaonengrab im Tal der Könige in Ägypten.
Zwei Frauen an einem Webstuhl

Portrait zweier Frauen in altertümlicher Tracht mit großen Schleifen am Kopf mit einem Webstuhl vor ihnen.
Zwei Frauen an einem Webstuhl

Portrait zweier Frauen in altertümlicher Tracht mit großen Schleifen am Kopf mit einem Webstuhl vor ihnen.
  • de
  • de
  • en