Boris Safanov. Pilot der sowjetischen Luftwaffe. 1942

Bekam zweimal den Ordne Held der Sowjetunion. "Mein Freund ist zurückgekehrt."
Boris Safanov. Pilot der sowjetischen Luftwaffe. 1942

Bekam zweimal den Ordne Held der Sowjetunion. "Mein Freund ist zurückgekehrt."
Jewgeni Chaldej

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Jewgeni Chaldej

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Chaldej im Sitzungssaal Potsdamer Konferenz, 1946

Chaldej im Sitzungssaal Potsdamer Konferenz, 1946

Chaldej

Chaldej

Jewgeni Chaldej mit russischen Soldaten, Treptower Park, Berlin 1994

Foto: Wolfgang Krolow
Jewgeni Chaldej mit russischen Soldaten, Treptower Park, Berlin 1994

Foto: Wolfgang Krolow
Jewgeni Chaldej. 1993 Moskau. Foto Ernst Volland

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Jewgeni Chaldej. 1993 Moskau. Foto Ernst Volland

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Chaldej mit Wandbild in einer Kaserne, in der Nähe Berlins, 1995

Wandbilderm it Motiven von Fotos von Chaldej
Chaldej mit Wandbild in einer Kaserne, in der Nähe Berlins, 1995

Wandbilderm it Motiven von Fotos von Chaldej
Potsdam, Chaldej , 1945

Potsdam, Chaldej , 1945

Chaldej (rechts) und Joe Rosenthal, Perpignan 1995.

Joe Rosenthal fotografiert das Hissen der amerikanischen Flagge auf Iwo Jima, Japan, Februar 1945 Chaldej machte das bekannte Foto der Flaggenhissung auf dem Reichstag 2. Mai 1945
Chaldej (rechts) und Joe Rosenthal, Perpignan 1995.

Joe Rosenthal fotografiert das Hissen der amerikanischen Flagge auf Iwo Jima, Japan, Februar 1945 Chaldej machte das bekannte Foto der Flaggenhissung auf dem Reichstag 2. Mai 1945
Chaldej auf dem Roten Platz, Moskau, 1995

Chaldej und Alexej Kabalov, der Mann der für das Flaggenfoto am 2. Mai 1945 die Flagge hißte. Chaldej mit Foto vom 2. Mai 1945 in der Hand. Foto: Anna Chaldej
Chaldej auf dem Roten Platz, Moskau, 1995

Chaldej und Alexej Kabalov, der Mann der für das Flaggenfoto am 2. Mai 1945 die Flagge hißte. Chaldej mit Foto vom 2. Mai 1945 in der Hand. Foto: Anna Chaldej
Jewgeni Chaldej, 1994. Mehringdamm

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Jewgeni Chaldej, 1994. Mehringdamm

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.




Jewgeni Chaldej, 1993 Moskau. Foto Ernst Volland

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Jewgeni Chaldej, 1993 Moskau. Foto Ernst Volland

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Chaldej am Brandenburger Tor, 1945

Chaldej am Brandenburger Tor, 1945

Ersetzen

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Teilansicht der Ein- Raumwohnung Jewgeni Chaldej, Moskau 1993. Foto: E. Volland

Foto: Ernst Volland
Teilansicht der Ein- Raumwohnung Jewgeni Chaldej, Moskau 1993. Foto: E. Volland

Foto: Ernst Volland
Jewgeni Chaldej neben Eisenhauer, Berlin- Tempelhof 1945

Chaldej rechht au?en
Jewgeni Chaldej neben Eisenhauer, Berlin- Tempelhof 1945

Chaldej rechht au?en
Schlafst‰tte Jewgeni Chaldej in Einraumwohnung , Moskau 1993. Foto: Volland

Foto: Ernst Volland
Schlafst‰tte Jewgeni Chaldej in Einraumwohnung , Moskau 1993. Foto: Volland

Foto: Ernst Volland
Die internationale Presse in Potsdam, 1946

Chaldej in der Mitte, Kpof im Profil.
Die internationale Presse in Potsdam, 1946

Chaldej in der Mitte, Kpof im Profil.
Freundlicher Soldat. Murmansk 1942

Freundlicher Soldat. Murmansk 1942

Pfeifenraucher. Israil Fusanovich. Murmansk 1942.

Pfeifenraucher. Israil Fusanovich. Murmansk 1942.

Helden, Collage von 1959

Sie alle haben für den Sieg gekämpft: Admirale und Matrosen, Männer, Frauen, Kinder. Das ist General Petrow, Kommandeur eines Schiffes. Er ist tot. Dort ist ein Leutnant der Infanterie. Das ist der Pilot Sachar Sorokin. Da ist die Artillerie. Dort eine Frau, Sanitäterin der Luftwaffe. Dieser Junge ist 13 Jahre, er kommt aus Kiew. Er ging zu den Soldaten und sagte: „Meine Eltern sind tot, nehmt mich mit!“ Der Pilot dort ist tot. Für mich ist es schwer, an den Krieg zurückzudenken. Ich erinnere mich dann an vieles, was wir gesprochen und erlebt haben.
Helden, Collage von 1959

Sie alle haben für den Sieg gekämpft: Admirale und Matrosen, Männer, Frauen, Kinder. Das ist General Petrow, Kommandeur eines Schiffes. Er ist tot. Dort ist ein Leutnant der Infanterie. Das ist der Pilot Sachar Sorokin. Da ist die Artillerie. Dort eine Frau, Sanitäterin der Luftwaffe. Dieser Junge ist 13 Jahre, er kommt aus Kiew. Er ging zu den Soldaten und sagte: „Meine Eltern sind tot, nehmt mich mit!“ Der Pilot dort ist tot. Für mich ist es schwer, an den Krieg zurückzudenken. Ich erinnere mich dann an vieles, was wir gesprochen und erlebt haben.
Potsdam 1945. Potsdamer Konferenz

Links sitzend Jewgeni Chaldej
Potsdam 1945. Potsdamer Konferenz

Links sitzend Jewgeni Chaldej
Chaldej am Russsichen Ehrenmal in Berlin, 1994

Foto: Heinz Krimmer
Chaldej am Russsichen Ehrenmal in Berlin, 1994

Foto: Heinz Krimmer
Jewgeni Chaldej, Berlin 1994. Franz Mehring Platz.

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Jewgeni Chaldej, Berlin 1994. Franz Mehring Platz.

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Chaldej fotografiert Göring, 1946, Foto (angeblich) von Robert Capa

Als ich von Nürnberg abberufen wurde, wollte ich ein Foto haben, auf dem ich zusammen mit Göring zu sehen war. Im Gerichtssaal bat ich einen amerikanischen Kollegen, mich mit Göring zu fotografieren. Göring erinnerte sich daran, dass er meinetwegen einen Schlag mit dem Knüppel einstecken musste. Deshalb wandte er stets, wenn ich den Gerichtssaal betrat, das Gesicht ab. Als er bemerkte, dass ich mit ihm auf ein Foto kommen wollte, hob er die Hand und hielt sie vor sein Gesicht.
Chaldej fotografiert Göring, 1946, Foto (angeblich) von Robert Capa

Als ich von Nürnberg abberufen wurde, wollte ich ein Foto haben, auf dem ich zusammen mit Göring zu sehen war. Im Gerichtssaal bat ich einen amerikanischen Kollegen, mich mit Göring zu fotografieren. Göring erinnerte sich daran, dass er meinetwegen einen Schlag mit dem Knüppel einstecken musste. Deshalb wandte er stets, wenn ich den Gerichtssaal betrat, das Gesicht ab. Als er bemerkte, dass ich mit ihm auf ein Foto kommen wollte, hob er die Hand und hielt sie vor sein Gesicht.
Ukraine ca. 1918

Jewgeni Chaldej ca. 1 Jahr alt mit seinem Vater. In der Mitte das Bild seiner Mutter Swetlana und das Bild des Großvaters Salman, die beide bei einem antijüdischen Pogrom 1918 ermordet wurden. Rechts seine Geschwister Frida und Alexej.
Ukraine ca. 1918

Jewgeni Chaldej ca. 1 Jahr alt mit seinem Vater. In der Mitte das Bild seiner Mutter Swetlana und das Bild des Großvaters Salman, die beide bei einem antijüdischen Pogrom 1918 ermordet wurden. Rechts seine Geschwister Frida und Alexej.
Dunkelkammer in Ein- Raumwohnung, Chaldej, Moskau 1993. Foto: Ernst Volland

Foto: Ernst Volland
Dunkelkammer in Ein- Raumwohnung, Chaldej, Moskau 1993. Foto: Ernst Volland

Foto: Ernst Volland
Potsdam, Reporter mit Kameras, Juli 1945

Potsdam, Reporter mit Kameras, Juli 1945

Berlin, 1994, Chaldejs Leica

Berlin, 1994, Chaldejs Leica

D-Potsdam, Oktober 1994, Chaldej im Cicilienhof

D-Potsdam, Oktober 1994, Chaldej im Cicilienhof

Vor dem Reichstag, Berlin 1993

Foto: Heinz Krimmer
Vor dem Reichstag, Berlin 1993

Foto: Heinz Krimmer
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