Arbeiter vor Fabrik, 1934

Es war damals Mode, Fotos von guten Produktionsarbeitern zu machen. Dieser Arbeiter stand vor einer Eisenh¸tte in meiner Heimatstadt Stalino im Donezkbecken. Mit seinem schweren Presslufthammer musste er 15 Minuten lang stillstehen. Von einem Helden der Arbeit konnte man das verlangen.
Arbeiter vor Fabrik, 1934

Es war damals Mode, Fotos von guten Produktionsarbeitern zu machen. Dieser Arbeiter stand vor einer Eisenh¸tte in meiner Heimatstadt Stalino im Donezkbecken. Mit seinem schweren Presslufthammer musste er 15 Minuten lang stillstehen. Von einem Helden der Arbeit konnte man das verlangen.
Portrait Alexej Stachanow, 1936

Stochanow war Held der Arbeit. Er produzierte das vierfache in der gleichen Zeit wie andere Arbeiter.
Portrait Alexej Stachanow, 1936

Stochanow war Held der Arbeit. Er produzierte das vierfache in der gleichen Zeit wie andere Arbeiter.
Jewgeni Chaldej

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Jewgeni Chaldej

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Foto f¸r Fotomontage, 1960er Jahre

Die Fotomontage besteht aus drei Fotos. Negativmontage von Jewgeni Chaldej
Foto f¸r Fotomontage, 1960er Jahre

Die Fotomontage besteht aus drei Fotos. Negativmontage von Jewgeni Chaldej
Jewgeni Chaldej. 1993 Moskau. Foto Ernst Volland

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Jewgeni Chaldej. 1993 Moskau. Foto Ernst Volland

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Auf dem Feld, Ukraine 1935

Auf dem Feld, Ukraine 1935

Jewgeni Chaldej, 1994. Mehringdamm

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Jewgeni Chaldej, 1994. Mehringdamm

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Jewgeni Chaldej, 1993 Moskau. Foto Ernst Volland

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Jewgeni Chaldej, 1993 Moskau. Foto Ernst Volland

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Foto f¸r Fotomontage, 1960er Jahre

Die Fotomontage besteht aus drei Fotos. Negativmontage von Jewgeni Chaldej. Hier ein Fototeil wasser f¸r die Montage.
Foto f¸r Fotomontage, 1960er Jahre

Die Fotomontage besteht aus drei Fotos. Negativmontage von Jewgeni Chaldej. Hier ein Fototeil wasser f¸r die Montage.
Wien, Anfang 1945. Selbstmord einer Nazi Familie.

Hier Mutter (links), Sohn und Tochter.
Wien, Anfang 1945. Selbstmord einer Nazi Familie.

Hier Mutter (links), Sohn und Tochter.
Jewgeni Chaldej, Berlin 1994. Franz Mehring Platz.

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Jewgeni Chaldej, Berlin 1994. Franz Mehring Platz.

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Die offiziellen drei Flaggenhisser Jegorow, Kantaria, Samsonow, Moskau 1965

Die offiziellen drei Flaggenhisser Jegorow, Kantaria, Samsonow, Moskau 1965

russisches Geb‰ude

1930
russisches Geb‰ude

1930
Frauen in Auschwitz

Frauen in Auschwitz

Kinder in einem KZ

Stacheldrahtzaun / barb wire fence
Kinder in einem KZ

Stacheldrahtzaun / barb wire fence
Krematorium im KZ Stutthof, bei Danzig

concentration camp
Krematorium im KZ Stutthof, bei Danzig

concentration camp
KZ Stutthof bei Danzig

KZ Stutthof bei Danzig

Marsch durch den Schnee

Marsch durch den Schnee

Ausschwitz , Eingang

Konzentrationslager / concentration camps
Ausschwitz , Eingang

Konzentrationslager / concentration camps
Stalin raucht Pfeife

1935 (1879-1953) 6. Dezember / 18. Dezember 1878 in Gori, Georgien; Ü 5. M‰rz 1953 in Kunzewo bei Moskau) war ein sowjetischer Politiker. Geboren als Iosseb Bessarionis dse Dschughaschwili
Stalin raucht Pfeife

1935 (1879-1953) 6. Dezember / 18. Dezember 1878 in Gori, Georgien; Ü 5. M‰rz 1953 in Kunzewo bei Moskau) war ein sowjetischer Politiker. Geboren als Iosseb Bessarionis dse Dschughaschwili
Joseph Goebbels mit seinen Kindern

Paul Joseph Goebbels (* 29. Oktober 1897 in Rheydt; Ü 1. Mai 1945 in Berlin durch Suizid) Spitzname: Bock von Babelsberg war einer der einflussreichsten und popul‰rsten Politiker w‰hrend der Zeit des Nationalsozialismus. Neben zahlreichen anderen Staats- und Partei‰mtern leitete er das Reichsministerium f¸r Volksaufkl‰rung und Propaganda.
Joseph Goebbels mit seinen Kindern

Paul Joseph Goebbels (* 29. Oktober 1897 in Rheydt; Ü 1. Mai 1945 in Berlin durch Suizid) Spitzname: Bock von Babelsberg war einer der einflussreichsten und popul‰rsten Politiker w‰hrend der Zeit des Nationalsozialismus. Neben zahlreichen anderen Staats- und Partei‰mtern leitete er das Reichsministerium f¸r Volksaufkl‰rung und Propaganda.
Der falsche Hitler, Berlin im Mai 1945

Dies ist ein sehr interessantes Foto: Der falsche Hitler vor der Reichskanzlei. Viele Deutsche waren einfach dumm, anders kann ich das nicht nennen. Der Krieg war zu Ende, Hitler war kaputt, und dennoch trugen einige noch diesen Schnauzbart und den Scheitel, wie Hitler. Unsere Soldaten, die solch einem Menschen begegneten, riefen: ÑOh, seht mal, das ist Hitler!ì Der falsche Hitler fl¸chtete, und die Soldaten schossen auf ihn. In die Kommandantur wurden t‰glich zwˆlf bis f¸nfzehn Hitler gebracht, alle mit Schnauzbart und dem schr‰gen Scheitel. Dummkˆpfe, was soll man sonst dazu sagen?
Der falsche Hitler, Berlin im Mai 1945

Dies ist ein sehr interessantes Foto: Der falsche Hitler vor der Reichskanzlei. Viele Deutsche waren einfach dumm, anders kann ich das nicht nennen. Der Krieg war zu Ende, Hitler war kaputt, und dennoch trugen einige noch diesen Schnauzbart und den Scheitel, wie Hitler. Unsere Soldaten, die solch einem Menschen begegneten, riefen: ÑOh, seht mal, das ist Hitler!ì Der falsche Hitler fl¸chtete, und die Soldaten schossen auf ihn. In die Kommandantur wurden t‰glich zwˆlf bis f¸nfzehn Hitler gebracht, alle mit Schnauzbart und dem schr‰gen Scheitel. Dummkˆpfe, was soll man sonst dazu sagen?
Mann an Stahlwalze, ca. 1930

Mann an Stahlwalze, ca. 1930

Drei Steinmetze, ca. 1925

Drei Steinmetze, ca. 1925

Berlin, Fahrradgeschäft Ernst Grob, ca. 1920

Berlin, Fahrradgeschäft Ernst Grob, ca. 1920

Männer sägen Brennholz ca. 1910

Männer sägen Brennholz ca. 1910

Berlin Charlottenburg, Straßenbahn mit Schaffner, 1898

Berlin Charlottenburg, Straßenbahn mit Schaffner, 1898

Drei Männer

Gruppenfoto drei Männer mit Hüten
Drei Männer

Gruppenfoto drei Männer mit Hüten
Krankenschwestern mit Neugeborenem

Drei Krankenschwestern kümmern sich um ein Neugeborenes.
Krankenschwestern mit Neugeborenem

Drei Krankenschwestern kümmern sich um ein Neugeborenes.
Japan, um 1870, Frauen begrüßen sich

Menschen und Landschaften Japans. Aufnahmen aus einem Souveniralbum, um 1870
Japan, um 1870, Frauen begrüßen sich

Menschen und Landschaften Japans. Aufnahmen aus einem Souveniralbum, um 1870
Japan, um 1870, drei Frauen

Menschen und Landschaften Japans. Aufnahmen aus einem Souveniralbum, um 1870
Japan, um 1870, drei Frauen

Menschen und Landschaften Japans. Aufnahmen aus einem Souveniralbum, um 1870
Straßenszene aus Bangkok, Thailand um 1905

Fußgänger
Straßenszene aus Bangkok, Thailand um 1905

Fußgänger
  • de
  • de
  • en