Arbeiter vor Fabrik, 1934

Es war damals Mode, Fotos von guten Produktionsarbeitern zu machen. Dieser Arbeiter stand vor einer Eisenh¸tte in meiner Heimatstadt Stalino im Donezkbecken. Mit seinem schweren Presslufthammer musste er 15 Minuten lang stillstehen. Von einem Helden der Arbeit konnte man das verlangen.
Arbeiter vor Fabrik, 1934

Es war damals Mode, Fotos von guten Produktionsarbeitern zu machen. Dieser Arbeiter stand vor einer Eisenh¸tte in meiner Heimatstadt Stalino im Donezkbecken. Mit seinem schweren Presslufthammer musste er 15 Minuten lang stillstehen. Von einem Helden der Arbeit konnte man das verlangen.
Ausschnitt: Zerkratztes Handgelenk, Flagge auf dem Reichstag, Mai 1945

Im Negativ von Jewgeni Chaldej im Laufe des Jahres 1945 zerkratzt.
Ausschnitt: Zerkratztes Handgelenk, Flagge auf dem Reichstag, Mai 1945

Im Negativ von Jewgeni Chaldej im Laufe des Jahres 1945 zerkratzt.
Nürnberg 1946. Eine Zelle eines Angeklagten.

Nürnberg 1946. Eine Zelle eines Angeklagten.

Vor der Reichskanzlei, Berlin im April 1945

Die Reichskanzlei. Dies sind Orden, die in Kisten abtransportiert werden sollten. Die Kisten gingen entzwei, die Kreuze fielen heraus. Diese beiden Soldaten machten eine Zigarettenpause vor der Reichskanzlei.
Vor der Reichskanzlei, Berlin im April 1945

Die Reichskanzlei. Dies sind Orden, die in Kisten abtransportiert werden sollten. Die Kisten gingen entzwei, die Kreuze fielen heraus. Diese beiden Soldaten machten eine Zigarettenpause vor der Reichskanzlei.
Jewgeni Chaldej

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Jewgeni Chaldej

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Moskau 70er Jahre

Eine Frau erklärt ein Foto. Es ist das Foto, das Chaldej am ersten Tag des Krieges in den Straßen von Moskau am 22. Juni 1941 gemacht hat. Die Frau ist selbst auf dem Foto abgebildet.
Moskau 70er Jahre

Eine Frau erklärt ein Foto. Es ist das Foto, das Chaldej am ersten Tag des Krieges in den Straßen von Moskau am 22. Juni 1941 gemacht hat. Die Frau ist selbst auf dem Foto abgebildet.
Jewgeni Chaldej. 1993 Moskau. Foto Ernst Volland

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Jewgeni Chaldej. 1993 Moskau. Foto Ernst Volland

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Potsdam, Chaldej , 1945

Potsdam, Chaldej , 1945

Moskau 1954. Interview mit Gina Lollobrigida,

Gina Lollobrigida (* 4. Juli 1927 in Subiaco, Italien) ist eine italienische Schauspielerin. Moskauer Filmfestspiele 1954
Moskau 1954. Interview mit Gina Lollobrigida,

Gina Lollobrigida (* 4. Juli 1927 in Subiaco, Italien) ist eine italienische Schauspielerin. Moskauer Filmfestspiele 1954
Jewgeni Chaldej, 1994. Mehringdamm

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Jewgeni Chaldej, 1994. Mehringdamm

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Jewgeni Chaldej, 1993 Moskau. Foto Ernst Volland

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Jewgeni Chaldej, 1993 Moskau. Foto Ernst Volland

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Selbstmord eines Nationalsozialisten und seiner Familie, Wien Anfang 1945

Ich ging in den kleinen Park vor dem Parlamentsgebäude, um die vorbeiziehenden Soldaten zu fotografieren. Da sah ich plötzlich ein seltsames Bild auf einer Parkbank. Dort saß eine Frau, getötet durch zwei Schüsse, in die Schläfe und in den Hals. Ein Junge, etwa 15 Jahre alt, und ein Mädchen, lagen ebenso auf der Bank. Daneben die Leiche des Vaters, der das Ganze angerichtet hatte. Er hatte ein goldenes Abzeichen auf dem Revers, das bedeutete, dass er Mitglied der faschistischen Partei war. Neben ihm lag sein Revolver. Keiner wagte es, näher zu treten und die Waffe an sich zu nehmen, so abscheulich war das. Ich fotografierte das Ganze mit allen Details. Ein Wachposten kam aus dem Parlamentsgebäude gerannt und stammelte: „Er, er hat es getan, nicht russische Soldaten. Er kam um 6 Uhr morgens. Ich sah ihn und seine Familie vom Keller aus. Weit und breit war kein Mensch auf der Straße zu sehen. Er stellte die Bänke zusammen und sagte zu der Frau: ‚Setz Dich!‘ Dann dasselbe zu dem Jungen und dem Mädchen. Ich begriff nicht, was er vorhatte. Dann erschoss er zuerst die Mutter, danach den Sohn. Das Mädchen weinte und sagte: ‚Nein! Nein!‘ Er legte es auf die Bank und erschoss es auch. Dann ging er zur Seite, sah sich an, was er angerichtet hatte, und erschoss sich selbst.“ Später kamen unser General Sachwatajew und Politkommissar Schepilow, die Wien befreit haben. Der General sagte: „Ich bin von Stalingrad bis hierher gekommen, aber eine solche Tragödie habe ich noch nicht erlebt.“
Selbstmord eines Nationalsozialisten und seiner Familie, Wien Anfang 1945

Ich ging in den kleinen Park vor dem Parlamentsgebäude, um die vorbeiziehenden Soldaten zu fotografieren. Da sah ich plötzlich ein seltsames Bild auf einer Parkbank. Dort saß eine Frau, getötet durch zwei Schüsse, in die Schläfe und in den Hals. Ein Junge, etwa 15 Jahre alt, und ein Mädchen, lagen ebenso auf der Bank. Daneben die Leiche des Vaters, der das Ganze angerichtet hatte. Er hatte ein goldenes Abzeichen auf dem Revers, das bedeutete, dass er Mitglied der faschistischen Partei war. Neben ihm lag sein Revolver. Keiner wagte es, näher zu treten und die Waffe an sich zu nehmen, so abscheulich war das. Ich fotografierte das Ganze mit allen Details. Ein Wachposten kam aus dem Parlamentsgebäude gerannt und stammelte: „Er, er hat es getan, nicht russische Soldaten. Er kam um 6 Uhr morgens. Ich sah ihn und seine Familie vom Keller aus. Weit und breit war kein Mensch auf der Straße zu sehen. Er stellte die Bänke zusammen und sagte zu der Frau: ‚Setz Dich!‘ Dann dasselbe zu dem Jungen und dem Mädchen. Ich begriff nicht, was er vorhatte. Dann erschoss er zuerst die Mutter, danach den Sohn. Das Mädchen weinte und sagte: ‚Nein! Nein!‘ Er legte es auf die Bank und erschoss es auch. Dann ging er zur Seite, sah sich an, was er angerichtet hatte, und erschoss sich selbst.“ Später kamen unser General Sachwatajew und Politkommissar Schepilow, die Wien befreit haben. Der General sagte: „Ich bin von Stalingrad bis hierher gekommen, aber eine solche Tragödie habe ich noch nicht erlebt.“
Auf dem Atomeisbrecher Lenin, Russland 1960er Jahre

Auf dem Atomeisbrecher Lenin, unbekanntes Portr‰t, Russland 1960er Jahre
Auf dem Atomeisbrecher Lenin, Russland 1960er Jahre

Auf dem Atomeisbrecher Lenin, unbekanntes Portr‰t, Russland 1960er Jahre
Aus dem Arbeitsbuch von Jewgeni Chaldej

Auszug aus der Personalakte von 1947 Begutachtung Genosse Chaldej hat sich als ein ausgezeichneter Kriegskorrespondent bewährt. Er hat während des Krieges gut gearbeitet. Er hat hervorragende Aufnahmen von den Prozessen in Nürnberg und der Pariser Friedenskonferenz gemacht. Nach dem Krieg hat er sich nicht bewährt und ist momentan ein äußerst durchschnittlicher Reporter, der kaum die Produktionsnorm bewältigt. Dafür gibt es einige Gründe: Nach all dem Lob und der Anerkennung als Kriegsfotograf erhebt er sich über die anderen. Das hat seinen beruflichen und persönlichen Aufstieg gebremst. Der andere Grund liegt darin, dass das kulturelle Niveau vom Genossen Chaldej äußerst niedrig ist. Er selbst glaubt anscheinend, dass er schon perfekt ist und kümmert sich deswegen nicht im Geringsten um seine Weiterentwicklung. Seine Unkultiviertheit führt dazu, dass Genosse Chaldej nicht in der Lage ist, sich selbstständig ein interessantes Thema zu suchen und es ins rechte Licht zu rücken. Genosse Chaldej arbeitet auch nicht an seinem politischen Niveau. Er wurde wegen Verletzung der Arbeitsdisziplin administrativ bestraft. Zusammenfassung: Genosse Chaldej braucht eine Verbesserung des Bildungsniveaus und eine politische Ausbildung. [Unterzeichnet] Vorsitzender der Prüfungskommission: N. Kusowkin
Aus dem Arbeitsbuch von Jewgeni Chaldej

Auszug aus der Personalakte von 1947 Begutachtung Genosse Chaldej hat sich als ein ausgezeichneter Kriegskorrespondent bewährt. Er hat während des Krieges gut gearbeitet. Er hat hervorragende Aufnahmen von den Prozessen in Nürnberg und der Pariser Friedenskonferenz gemacht. Nach dem Krieg hat er sich nicht bewährt und ist momentan ein äußerst durchschnittlicher Reporter, der kaum die Produktionsnorm bewältigt. Dafür gibt es einige Gründe: Nach all dem Lob und der Anerkennung als Kriegsfotograf erhebt er sich über die anderen. Das hat seinen beruflichen und persönlichen Aufstieg gebremst. Der andere Grund liegt darin, dass das kulturelle Niveau vom Genossen Chaldej äußerst niedrig ist. Er selbst glaubt anscheinend, dass er schon perfekt ist und kümmert sich deswegen nicht im Geringsten um seine Weiterentwicklung. Seine Unkultiviertheit führt dazu, dass Genosse Chaldej nicht in der Lage ist, sich selbstständig ein interessantes Thema zu suchen und es ins rechte Licht zu rücken. Genosse Chaldej arbeitet auch nicht an seinem politischen Niveau. Er wurde wegen Verletzung der Arbeitsdisziplin administrativ bestraft. Zusammenfassung: Genosse Chaldej braucht eine Verbesserung des Bildungsniveaus und eine politische Ausbildung. [Unterzeichnet] Vorsitzender der Prüfungskommission: N. Kusowkin
Der Dichter Jewgeni Dolmatowski mit Trophäe, Berlin am 2.Mai 1945

Der Dichter Jewgeni Dolmatowski mit Trophäe, Berlin am 2.Mai 1945

Helden, Collage von 1959

Sie alle haben für den Sieg gekämpft: Admirale und Matrosen, Männer, Frauen, Kinder. Das ist General Petrow, Kommandeur eines Schiffes. Er ist tot. Dort ist ein Leutnant der Infanterie. Das ist der Pilot Sachar Sorokin. Da ist die Artillerie. Dort eine Frau, Sanitäterin der Luftwaffe. Dieser Junge ist 13 Jahre, er kommt aus Kiew. Er ging zu den Soldaten und sagte: „Meine Eltern sind tot, nehmt mich mit!“ Der Pilot dort ist tot. Für mich ist es schwer, an den Krieg zurückzudenken. Ich erinnere mich dann an vieles, was wir gesprochen und erlebt haben.
Helden, Collage von 1959

Sie alle haben für den Sieg gekämpft: Admirale und Matrosen, Männer, Frauen, Kinder. Das ist General Petrow, Kommandeur eines Schiffes. Er ist tot. Dort ist ein Leutnant der Infanterie. Das ist der Pilot Sachar Sorokin. Da ist die Artillerie. Dort eine Frau, Sanitäterin der Luftwaffe. Dieser Junge ist 13 Jahre, er kommt aus Kiew. Er ging zu den Soldaten und sagte: „Meine Eltern sind tot, nehmt mich mit!“ Der Pilot dort ist tot. Für mich ist es schwer, an den Krieg zurückzudenken. Ich erinnere mich dann an vieles, was wir gesprochen und erlebt haben.
Der amerikanische Ankläger Dodd, mit dem Schrumpfkopf eines polnischen Arbeiters

Thomas J. Dodd it was on December 13, 1945 that Thomas Dodd introduced USA Exhibit #254: the shrunken head, which Ilse Koch, the wife of Commandant Karl Otto Koch of Buchenwald, had allegedly used as a paperweight. Nürnberg 1945. Orginalzitat Chaldej: William E. Dodd war in den 30er Jahren amerikanischer Außenminister. Dieser Amerikaner namens Dodd, er war der zweite Ankläger, kam eines Tages in den Sitzungssaal und meinte: „Meine Herren Richter, wir haben hier sehr viele schlimme Sachen gesehen. Aber das, was ich Ihnen jetzt zeigen werde, übertrifft alles Bisherige.“ Diese kleine Figur stand auf dem Tisch eines Lagerkommandanten. Der Kopf eines polnischen Arbeiters war abgeschnitten worden und zur Größe einer Apfelsine zusammengeschrumpelt. Die Haare blieben. Als er uns den Schrumpfkopf vorführte, konnte ich kein Foto machen. Später erlaubte mir Dodd in seinem Privatzimmer diese Aufnahme.
Der amerikanische Ankläger Dodd, mit dem Schrumpfkopf eines polnischen Arbeiters

Thomas J. Dodd it was on December 13, 1945 that Thomas Dodd introduced USA Exhibit #254: the shrunken head, which Ilse Koch, the wife of Commandant Karl Otto Koch of Buchenwald, had allegedly used as a paperweight. Nürnberg 1945. Orginalzitat Chaldej: William E. Dodd war in den 30er Jahren amerikanischer Außenminister. Dieser Amerikaner namens Dodd, er war der zweite Ankläger, kam eines Tages in den Sitzungssaal und meinte: „Meine Herren Richter, wir haben hier sehr viele schlimme Sachen gesehen. Aber das, was ich Ihnen jetzt zeigen werde, übertrifft alles Bisherige.“ Diese kleine Figur stand auf dem Tisch eines Lagerkommandanten. Der Kopf eines polnischen Arbeiters war abgeschnitten worden und zur Größe einer Apfelsine zusammengeschrumpelt. Die Haare blieben. Als er uns den Schrumpfkopf vorführte, konnte ich kein Foto machen. Später erlaubte mir Dodd in seinem Privatzimmer diese Aufnahme.
Jewgeni Chaldej, Berlin 1994. Franz Mehring Platz.

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Jewgeni Chaldej, Berlin 1994. Franz Mehring Platz.

Jewgeni Chaldej (1917-1997) Sein Foto eines Rotarmisten, der am 2. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstagsgebäude die sowjetische Fahne hisst, wurde weltberühmt. Dabei ist es ein eher untypisches Bilddokument dieses Fotografen, der heroische Posen nicht suchte, sondern eher "im Vorübergehen" dokumentierte und das Wesentliche mit sicherem Blick festzuhalten verstand. Das Schicksal des 1917 in Jusowka (heute Donezk/Ukraine) geborenen Jewgeni Chaldej war schwer: Kaum ein Jahr alt, verlor er seine Mutter während eines Judenpogroms, und 1941/42 wurden sein Vater und drei Geschwister von Deutschen ermordet. Zur Fotografie gelangte er als Autodidakt: Bereits als Zwölfjähriger hatte er mit einer selbst gebastelten Kamera experimentiert und fand, nachdem er sich zunächst in einer Stahlfabrik verdingt hatte, 1933 Anstellung in einem Fotolabor seiner Heimatstadt. 1936 wurde er Fotograf bei der Nachrichtenagentur TASS in Moskau und reiste in ihrem Auftrag durch die Sowjetunion. Ab 1941 lieferte er als Kriegsberichterstatter für die "Fotochronik" der TASS Bilder von der vordersten Front. Mit seiner gebraucht erstandenen "Leica" begleitete er die Rote Armee auf ihrem Vormarsch und dokumentierte die Befreiung Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns sowie die Einnahme Wiens und Berlins. Er fotografierte auch bei der Potsdamer Konferenz 1945, der Pariser Friedenskonferenz 1946 und beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1946. Bis 1949 arbeitete er weiterhin für TASS, ab 1956 bis zu Beginn der 70er Jahre für die "Prawda". Jewgeni Chaldej starb 1997 in Moskau.
Befehl über die Verleihung des höchsten Reporterrangs

Befehl über die Verleihung des höchsten Reporterrangs an den Pressefotografen Jewgeni Chaldej vom 10. Oktober 1942, Fotochronika TASS Der Kriegskorrespondent der Nordflotte J. Chaldej hat in der letzten Zeit eine beispielhafte Arbeit geleistet. Er hat sich als ein guter Fotograf erwiesen. Er hat eine Reihe hochqualitativer Aufnahmen gemacht. Die Fotos von Chaldej wurden oft in der Presse im In- und Ausland verwendet. Der Genosse Chaldej hat schnell und zuverlässig der Fotochronika TASS Bilder geliefert und hat an einigen Kriegsoperationen sowohl auf See als auch an Land teilgenommen. Deshalb wird ihm am 20. Oktober 1942 der höchste Korrespondentenrang verliehen.
Befehl über die Verleihung des höchsten Reporterrangs

Befehl über die Verleihung des höchsten Reporterrangs an den Pressefotografen Jewgeni Chaldej vom 10. Oktober 1942, Fotochronika TASS Der Kriegskorrespondent der Nordflotte J. Chaldej hat in der letzten Zeit eine beispielhafte Arbeit geleistet. Er hat sich als ein guter Fotograf erwiesen. Er hat eine Reihe hochqualitativer Aufnahmen gemacht. Die Fotos von Chaldej wurden oft in der Presse im In- und Ausland verwendet. Der Genosse Chaldej hat schnell und zuverlässig der Fotochronika TASS Bilder geliefert und hat an einigen Kriegsoperationen sowohl auf See als auch an Land teilgenommen. Deshalb wird ihm am 20. Oktober 1942 der höchste Korrespondentenrang verliehen.
Der Sitz der Gestapo, Berlin im Mai 1945

Drinnen stie?en wir auf eine gepanzerte T¸r. Sie wurde mit dem Schneidbrenner geˆffnet. Dahinter befand sich ein Zimmer, dann noch ein Zimmer, und dann stand da ein riesiger Safe. Gener‰le und Oberste warteten ungeduldig, bis der Safe geˆffnet wurde. Sie glaubten, es seien Wertsachen darin. Es verging viel Zeit. Nat¸rlich gab es keinen Schl¸ssel, sodass auch der Safe aufgeschwei?t werden musste. Darin lag ein Mittel gegen Kakerlaken. Unsere Gener‰le fluchten. Ich ging raus und machte dieses Foto. Niemand war da. Jeder hatte Furcht, sich in die N‰he des Geb‰udes zu wagen. Es war dort vollkommen menschenleer.
Der Sitz der Gestapo, Berlin im Mai 1945

Drinnen stie?en wir auf eine gepanzerte T¸r. Sie wurde mit dem Schneidbrenner geˆffnet. Dahinter befand sich ein Zimmer, dann noch ein Zimmer, und dann stand da ein riesiger Safe. Gener‰le und Oberste warteten ungeduldig, bis der Safe geˆffnet wurde. Sie glaubten, es seien Wertsachen darin. Es verging viel Zeit. Nat¸rlich gab es keinen Schl¸ssel, sodass auch der Safe aufgeschwei?t werden musste. Darin lag ein Mittel gegen Kakerlaken. Unsere Gener‰le fluchten. Ich ging raus und machte dieses Foto. Niemand war da. Jeder hatte Furcht, sich in die N‰he des Geb‰udes zu wagen. Es war dort vollkommen menschenleer.
Ukraine, Schautafel, 1933

Chaldej w‰hrend seiner Miltit‰rausbildung.
Ukraine, Schautafel, 1933

Chaldej w‰hrend seiner Miltit‰rausbildung.
Tote Frau am Halleschen Ufer, Berlin, 1945

Tote Frau am Halleschen Ufer, Berlin, 1945

Soldat sitzt vor brennendem Reichstag

Berlin 1945 A weary soldiers sits beneath the burning Reichstag, the seat of the German parliament, on May 2, 1945, when the Russian and American troops liberated the city, the last stronghold of Nazi power.
Soldat sitzt vor brennendem Reichstag

Berlin 1945 A weary soldiers sits beneath the burning Reichstag, the seat of the German parliament, on May 2, 1945, when the Russian and American troops liberated the city, the last stronghold of Nazi power.
Der falsche Hitler, Berlin im Mai 1945

Dies ist ein sehr interessantes Foto: Der falsche Hitler vor der Reichskanzlei. Viele Deutsche waren einfach dumm, anders kann ich das nicht nennen. Der Krieg war zu Ende, Hitler war kaputt, und dennoch trugen einige noch diesen Schnauzbart und den Scheitel, wie Hitler. Unsere Soldaten, die solch einem Menschen begegneten, riefen: ÑOh, seht mal, das ist Hitler!ì Der falsche Hitler fl¸chtete, und die Soldaten schossen auf ihn. In die Kommandantur wurden t‰glich zwˆlf bis f¸nfzehn Hitler gebracht, alle mit Schnauzbart und dem schr‰gen Scheitel. Dummkˆpfe, was soll man sonst dazu sagen?
Der falsche Hitler, Berlin im Mai 1945

Dies ist ein sehr interessantes Foto: Der falsche Hitler vor der Reichskanzlei. Viele Deutsche waren einfach dumm, anders kann ich das nicht nennen. Der Krieg war zu Ende, Hitler war kaputt, und dennoch trugen einige noch diesen Schnauzbart und den Scheitel, wie Hitler. Unsere Soldaten, die solch einem Menschen begegneten, riefen: ÑOh, seht mal, das ist Hitler!ì Der falsche Hitler fl¸chtete, und die Soldaten schossen auf ihn. In die Kommandantur wurden t‰glich zwˆlf bis f¸nfzehn Hitler gebracht, alle mit Schnauzbart und dem schr‰gen Scheitel. Dummkˆpfe, was soll man sonst dazu sagen?
Alte Frau vor den Tr¸mmern Berlins, 1945

Alte Frau vor den Tr¸mmern Berlins, 1945

Der erste russische Kommandant von Berlin, Nikolai Erastowitsch Bersarin, 1945

Berlin im Mai 1945 Bersarin hat damals viele Suppenk¸chen f¸r die Bevˆlkerung erˆffnet. Er verungl¸ckte sp‰ter tˆdlich mit einer Harley-Davidson. Jeden Morgen pflegte er mit diesem Motorrad mit Beiwagen auszufahren. Einmal versagten die Bremsen. Er fuhr sehr schnell, konnte nicht bremsen, und auf der Stra?e fuhren gerade schwere amerikanische Lastwagen vom Typ Studebaker. Er dachte wohl, er kˆnne vielleicht zwischen zwei Autos durchfahren, doch das Motorrad blieb h‰ngen. Der Autofahrer wurde verhaftet. Es folgte eine Untersuchung, die ergab, dass die Bremsen tats‰chlich defekt waren. Schade um ihn, er war wirklich ein sehr guter Mann.
Der erste russische Kommandant von Berlin, Nikolai Erastowitsch Bersarin, 1945

Berlin im Mai 1945 Bersarin hat damals viele Suppenk¸chen f¸r die Bevˆlkerung erˆffnet. Er verungl¸ckte sp‰ter tˆdlich mit einer Harley-Davidson. Jeden Morgen pflegte er mit diesem Motorrad mit Beiwagen auszufahren. Einmal versagten die Bremsen. Er fuhr sehr schnell, konnte nicht bremsen, und auf der Stra?e fuhren gerade schwere amerikanische Lastwagen vom Typ Studebaker. Er dachte wohl, er kˆnne vielleicht zwischen zwei Autos durchfahren, doch das Motorrad blieb h‰ngen. Der Autofahrer wurde verhaftet. Es folgte eine Untersuchung, die ergab, dass die Bremsen tats‰chlich defekt waren. Schade um ihn, er war wirklich ein sehr guter Mann.
÷sterreich, 1945. Russischer Soldat schl‰ft auf Motorrad

÷sterreich, 1945. Russischer Soldat schl‰ft auf Motorrad

Berlin, russische Verkehrspolitistin, 1945

1.5.1945
Berlin, russische Verkehrspolitistin, 1945

1.5.1945
Berlin, 1994, Chaldejs Leica

Berlin, 1994, Chaldejs Leica

Russische Verkehrspolizistin an der Siegess‰ule, Berlin 1945

Russische Verkehrspolizistin an der Siegess‰ule, Berlin 1945

Berlin, 1945, Soldat fegt Schachteln mit Orden in der Reichskanzlei

Berlin, 1945, Soldat fegt Schachteln mit Orden in der Reichskanzlei

der tote Kˆrper Joseph Goebbels

Berlin 1945 Paul Joseph Goebbels (* 29. Oktober 1897 in Rheydt; Ü 1. Mai 1945 in Berlin durch Suizid) Spitzname: Bock von Babelsberg war einer der einflussreichsten und popul‰rsten Politiker w‰hrend der Zeit des Nationalsozialismus. Neben zahlreichen anderen Staats- und Partei‰mtern leitete er das Reichsministerium f¸r Volksaufkl‰rung und Propaganda.
der tote Kˆrper Joseph Goebbels

Berlin 1945 Paul Joseph Goebbels (* 29. Oktober 1897 in Rheydt; Ü 1. Mai 1945 in Berlin durch Suizid) Spitzname: Bock von Babelsberg war einer der einflussreichsten und popul‰rsten Politiker w‰hrend der Zeit des Nationalsozialismus. Neben zahlreichen anderen Staats- und Partei‰mtern leitete er das Reichsministerium f¸r Volksaufkl‰rung und Propaganda.
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